Monate

Sie werden sich bestimmt auch schon die Frage gestellt haben, wie man den Ablauf eine Jahres so genau festlegen kann, nach Monaten und Tagen, bis hin zu den Sekunden.

Die Grundlage für die Berechnung eines Jahres sind die Monate. Das Jahr hat bekanntlich 12 Monate, deren Tagesanzahl unterschiedlich ist. Es gibt Monate mit 28, 29, 30 und 31 Tagen, die zu einer genauen Zeiteinteilung für ein ganzes Jahr benötigt werden. Damit ist sichergestellt, dass zum Beispiel Weihnachten immer im Winter und im Dezember liegt und nicht durch eine ungenaue Zeiteinteilung im Laufe der Jahrhunderte plötzlich am 24 Juni stattfindet. Der Begriff Monat leitet sich im weiteren Sinn von dem Wort Mond ab, denn man zählte die Zeitspanne für einen vollständigen Umlauf des Mondes auf seiner Bahn um unsere Erde. Das bezeichnet man auch als Lunation. Einfacher gesagt ist das die Zeitspanne von einem Neumond zum anderen.

Dieser Mondmonat dauert in der Regel zwischen 27 ½ und 29 ½ Tagen. Im gregorianischen Kalender, der heutzutage in unseren Breiten Verwendung findet, bezeichnet man mit dem Namen „Monat“ festgelegte Abschnitte innerhalb eines Jahres. Die Länge dieser Monate weicht von der Länge der Mondzyklen unterschiedlich stark ab. Diese unterschiedlichen lunaren Zyklen bilden die Basis für die Kalenderrechnung.
Die Monatsnamen sind lateinischen Ursprungs, die meisten Namen entstammen aus dem altrömischen Kalender. Das erklärt auch, warum in anderen Ländern die Namen der einzelnen Monate gleichlautend sind, allerdings der jeweiligen Landessprache angepasst.

Interessant sind auch die deutschen Monatsnamen, die neben den eigentlichen Namen existieren. Viele Menschen kennen diese Namen nicht, aber es interessant, sie zu kennen.
So nennt man den Januar auch Hartung oder Eismond, der lateinische „janua“, die Schwelle zum neuen Jahr.
Der Februar ist der Taumond oder Narrenmond, früher ein Sühnemonat zur Reinigung und Sühnung für Lebende und Verstorbene.
Der März ist der Monat des Frühlings, der Lenzing oder Lenzmond, während der April, vom lateinischen aperire, „öffnen“ abgeleitet, der Monat des Öffnens und Aufblühens ist und im Deutschen mit Launing und Ostermond benannt wurde.
Der Mai ist der Winnemonat oder Weidemonat, der Monat des Wachstums.
Juni oder Juno, benannt nach der römischen Göttin, welche als Göttin der Ehe und der Geburt gilt und der Monat Juli ist der Heumond.
Der August ist der Ernting oder Erntemond und Sie erkennen mittlerweile, dass hinter den Namen auch die Bedeutung der Monate klar wird, bzw. notwendige landwirtschaftliche Arbeiten oder Ereignisse dahinter stehen.
Der September ist der Herbstmond, während der Weinmond der Oktober ist.
Der Nebelung oder der Windmond zeigen den November an und letztendlich sind der Christmond und der Dustermond bezeichnend für den Monat Dezember.

Den einzelnen Monaten werden auch Tierkreiszeichen zugeordnet. Vor über 2000 Jahren hatte man zwölf künstlich geschaffenen Abschnitte des Himmels den Namen der in diesen Abschnitten gelegenen Sternbildern gegeben. Da der altrömische Kalender mit dem Monat März begann, wurde diesem Monat auch das entsprechende Sternbild zugeordnet, da man auch am 21.des Monats in das Sternbild eintrat. Somit wechseln auch die Tierkreiszeichen immer um den 21.-24. Des laufenden Monats. Bedeutung haben diese Tierkreiszeichen aber meist nur für Astrologen und Anhänger dieser „Wissenschaft“.

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